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Scheidungsrecht

Folgesachen im Scheidungsverfahren

Im Scheidungsverfahren wird ohne besonderen Antrag nur über die Scheidung und den Versorgungsausgleich entschieden. Auf Antrag einer der Beteiligten müssen sich die Richter auch mit den sog. Scheidungsfolgesachen auseinandersetzen.

Scheidungsfolgesachen sind insbesondere:

Alle diese Folgesachen können auch in sog. isolierten Verfahren geregelt werden, der nacheheliche Unterhalt und der Zugewinnausgleich natürlich erst nach der Scheidung.

 

Einige getrennt lebende Paare streiten während der Trennung über die elterliche Sorge oder den Umgang und möchten, dass dies schon vor einer evtl. Scheidung entschieden wird. Dann ist es auch möglich, diese Verfahren als sog. isolierte Familiensachen bei Gericht anhängig zu machen.

Einkommenssteuer und Trennung

Sobald die Ehegatten getrennt leben, können sie sich einer anderen Steuerklasse zuordnen lassen. Spätestens im Jahr nach der Trennung müssen sie dies tun, es sei denn, sie haben während der Trennung einen Versöhnungsversuch unternommen.

Auch die Kinderfreibeträge sind nach der Trennung anders zu verteilen. Hatte z. B. ein Ehegatte bisher die Steuerklasse 3 und 2 Kinderfreibeträge, so hat er nach der Trennung, je nachdem, ob die Kinder bei ihm leben oder nicht, die Steuerklasse 2 oder 1 mit einem Kinderfreibetrag. Der andere Ehegatte hat dann die umgekehrte Steuerklasse, d. h. 1 oder 2 ebenfalls mit einem Kinderfreibetrag.

Die Kosten einer Scheidung, d. h. die Rechtsanwalts- und die Gerichtskosten können von der Steuer abgesetzt werden. Lassen Sie sich hier beraten.

Darüber hinaus kann der gezahlte Ehegattenunterhalt von der Steuer abgesetzt werden. Beim sog. begrenzten Realsplitting hat derjenige, der den Unterhalt zahlt, einen Steuervorteil. Andererseits hat derjenige, der den Unterhalt erhält eine höhere Steuer. Diese muss ihm der Unterhaltsverpflichtete wieder ersetzen. Lassen Sie sich hier beraten und von ihrem Steuerberater berechnen, ob es für Sie günstiger ist, den Unterhaltsbetrag von der Steuer abzusetzen oder nicht.

Wer sollte den Scheidungsantrag einreichen?

In der Regel spielt es keine Rolle, wer der beiden Beteiligten zuerst die Scheidung einreicht. Derjenige, der dies zuerst tut, hat davon keine Nachteile oder Vorteile. Ein Wettrennen zum Gericht muss es also nicht geben. Etwas anderes ist es, wenn Zugewinnausgleichsansprüche im Raum stehen. Lassen Sie sich auch hier rechtzeitig beraten.

Wenn Sie mehr zum Thema Folgesachen im Scheidungsverfahren erfahren möchten, wenden Sie sich an einen unserer erfahrenen Anwälte.









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